Wechseldruckmatratzen
Wechseldruckmatratzen arbeiten mit Luft: Eine kleine Pumpe füllt und entleert die Kammern abwechselnd, sodass die Auflagepunkte am Körper ständig wechseln. Gedacht sind solche Systeme für Menschen, die viele Stunden am Tag liegen und die Position kaum noch selbst ändern. Sie ersetzen keine gute Matratze, sie kommen dazu.
Auflage oder Vollmatratze
Das Wechseldruck-Auflagesystem soft air plus wds wird auf die vorhandene Matratze gelegt, ist für Personen bis 150 kg ausgelegt und lässt sich in Druck und Komfort einstellen. Der Vorteil dieser Bauform: Das Bett bleibt, wie es ist, und das System kann jederzeit wieder herunter. Als Unterlage dafür eignet sich zum Beispiel die Matratze RG 35.
Wenn viel Gewicht dazukommt
Bei höherem Körpergewicht führt der Weg über einen stabilen Kern statt über Luft allein. Die asklé alova XXL ist für 120 bis 270 kg gebaut, hat einen Viskoschaumkern mit 88 kg/m³ und ist zur Dekubitusprophylaxe bis Grad III nach EPUAP eingestuft.
Ob ein Wechseldrucksystem im konkreten Fall sinnvoll ist oder ob eine Anti-Dekubitus-Matratze ausreicht, besprechen wir gern vorher am Telefon: 040 / 60 945 245. Die Pumpe braucht übrigens eine Steckdose in Bettnähe, das ist der Punkt, der zu Hause am häufigsten übersehen wird.