Wenn ein Pflegebett ins Haus soll, steht am Anfang fast immer dieselbe Frage: Beantragen wir eins bei der Pflegekasse oder kaufen wir selbst? Beide Wege sind richtig, sie führen nur zu unterschiedlichen Betten. Damit Sie sich nicht später ärgern, hier der ehrliche Vergleich, so wie wir ihn auch am Telefon führen.
Das Leihbett der Pflegekasse
Mit einem anerkannten Pflegegrad und einer ärztlichen Verordnung stellt die Pflegekasse ein Pflegebett als Hilfsmittel zur Verfügung. Für Sie ist es in der Regel kostenlos, geliefert und wieder abgeholt wird es über ein Sanitätshaus. Für eine vorübergehende Situation, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, ist das oft genau der richtige Weg.
Zwei Dinge sollten Sie wissen. Erstens dauert es: Antrag, Genehmigung und Lieferung ziehen sich häufig über Wochen. Zweitens bekommen Sie das Bett, das der Kostenträger gerade im Bestand hat. Das ist meist ein funktionales Standardbett in Klinikoptik, nicht das Modell, das zu Ihrem Schlafzimmer passt. Und es bleibt ein Leihgerät, das nach der Pflege zurückgeht.
Das gekaufte Pflegebett
Ein gekauftes Bett gehört Ihnen. Sie wählen Modell, Liegefläche, Dekor und Zubehör selbst und müssen auf keine Genehmigung warten. Viele Pflegebetten stehen sofort bereit und sind in wenigen Werktagen bei Ihnen. Wie schnell das geht, lesen Sie auf unserer Seite zu den Versandinformationen.
Der sichtbarste Unterschied ist das Aussehen. Ein Komfort-Pflegebett kommt in Holzoptik, mit abnehmbaren Seitengittern und Dekorblenden, die neben einem vorhandenen Kleiderschrank nicht fremd wirken. So bleibt das Schlafzimmer ein Schlafzimmer, auch wenn sich der Pflegebedarf ändert. Wer sein Bett bis ins Detail zusammenstellen möchte, geht durch den Regia Konfigurator und sieht den Preis dabei immer im Blick.
Wann sich der Kauf lohnt, und wann nicht
Wir sagen Ihnen auch, wann Sie sich das Geld sparen können. Geht es um eine absehbar kurze Zeit und reicht ein funktionales Bett, ist das Leihbett der Kasse völlig ausreichend. Fragen Sie danach zuerst.
Für den Kauf sprechen andere Situationen. Wenn das Bett dauerhaft bleibt, wenn ein Partner oder eine Partnerin im selben Raum schläft und das Klinikbild belastet, oder wenn Sie eine bestimmte Liegehöhe, eine bestimmte Matratze oder ein Doppelbett-Format brauchen, das die Kasse nicht liefert. Auch Pflegedienste und Einrichtungen kaufen, weil sie planbar und schnell ausstatten müssen.
Ein Punkt noch, den viele übersehen: Die passende Matratze und das Zubehör gehören zum Bett dazu. Beim Kauf stimmen Sie beides von Anfang an aufeinander ab, statt später nachzurüsten.
Beides ist möglich
Manchmal ist der beste Weg eine Mischung. Solange der Antrag bei der Kasse läuft, überbrücken manche Familien mit einem gekauften Bett und richten sich in Ruhe ein. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt von Pflegegrad, Dauer und Ihren Wünschen an das Zimmer ab.
Genau diese Frage gehen wir gern in Ruhe mit Ihnen durch, ohne Verkaufsdruck und mit einer klaren Empfehlung. Rufen Sie uns unter 040 / 60 945 245 an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.